Verlagsleistungen wichtiger als je zuvor

Digital ist die Zukunft, digital ist die Welt. Das Verlagswesen steckt mitten im dynamischsten Umbruch seit Erfindung des Buchdrucks. Braucht man Verlage überhaupt noch? Können Autoren nicht längst alles selbst erledigen? Hat das gedruckte und gebundene Lesewerk überhaupt eine Zukunft?

Unabhängig von der Diskussion, ob es übermorgen noch Bücher gibt, erfüllen die Verlage wirtschaftliche, literarische und gesellschaftliche Funktionen – wie bisher. Verlagen wird häufig vorgeworfen, dass sie den digitalen Publikationsentwicklungen im Wege stehen; ja, sie sogar zu verhindern trachten. Diese Diskussion findet ohne eine differenzierte Betrachtung der unterschiedlichen Verlags- bzw. Publikationstypen statt. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat bereits vor längerer Zeit eine Informationsseite zum Thema „Was Verlage leisten“ online geschaltet.

Als Verlag sehen wir uns keinesfalls in einer Rechtfertigungsrolle, sondern können selbstbewusst konstatieren, dass wir mit unseren Partnern im Handel und mit unseren Autoren stets Win-Win-Situationen herzustellen trachten, um dem Leser und Lernenden Wissen und Informationen auf die für ihn bestmögliche Art und Weise anbieten zu können.

Übrigens sind wir der Meinung, dass das Buch weder tot noch krank ist. Es wird künftig weiterhin einen Medienmix geben, den es in der Vergangenheit längst auch schon gegeben hat. Der Mix wird nun erweitert um digitale Formen. Und das ist nützlich und gut so. Digitale Zusatzelemente werden ein Fach- und Lehrbuch noch nützlicher machen als bisher!

Linktipp: Was Verlage leisten

Kontakt: Redaktionsbüro UVK Lucius

Bild: © olga meier-sander  / pixelio.de

Über den Autor

Jürgen Schechler Dr. Jürgen Schechler ist Programmleiter Wirtschaftswissenschaften. Er leitet das Redaktionsbüro von UVK Lucius in München für die UVK Verlagsgesellschaft mbH.

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