Behavioral Finance – längst reif für die Lehre

Die verhaltenswissenschaftliche Forschung hat in den letzten 30 Jahren zahlreiche Ergebnisse hervorgebracht, wonach wir uns auch bei Finanzentscheidungen anstatt von streng rationalen Beweggründen vielmehr von unseren Emotionen oder vereinfachenden Faustregeln leiten lassen. Daniel Kahneman, einer der bekanntesten Forscher auf dem Gebiet der Behavioral Finance, erhielt den Nobelpreis für seine Erkenntnisse über Finanzentscheidungen unter Unsicherheit. Und es zeigte sich mit Hilfe von Kernspintomographen, dass bei Finanzentscheidungen oftmals das Kleinhirn der aktivste Teil des Gehirns ist – dieses verbindet uns evolutionsgeschichtlich z.B. mit den Reptilien. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass unser Gehirn gelegentlich Abkürzungen in Kauf nimmt, um schneller eine Entscheidung fällen zu können.

Das neue Googlebuch
Die Behavioral Finance basiert auf der Erkenntnis, dass die Markteilnehmer aufgrund psychischer, mentaler und neuronaler Beschränkungen nur zu einem begrenzt rationalen Verhalten gemessen an der Erwartungsnutzentheorie fähig sind. Weiterlesen

Was ist unser Geld noch wert?

Worin misst man eigentlich den Wert von Geld? Klar, 50 Euro sind 50 Euro aber eigentlich doch nur, Weiterlesen

Definiere Management

Management bedeutet letztlich immer die Gestaltung von Beziehungen zwischen Menschen Sachen und Situationen. Personen sollen dazu gebracht werden, eigene, meist aber fremde Ziele möglichst effizient und effektiv und in überschaubaren Zeiträumen zu erreichen. Hierzu bedarf es neben Fach- und Führungswissen und der entsprechenden Erfahrung auch die Kenntnis der hierfür notwendigen Prozesse sowie deren Strukturierung und Gestaltung. Weiterlesen

Solange Papier da ist, wird gedruckt!

Solange Papier da ist, wird gedruckt! Dies scheint im Augenblick das Motto der Zentralbanken zu sein. Weiterlesen

Was ist eigentlich Risiko?

Was ist eigentlich das Maß für Risiko? Ist Risiko überhaupt quantifizierbar? Oder nur ein „Bauchgefühl“? Weiterlesen

Eisenhower-Prinzip – Erfolgsmethode für Studenten

Bei einer Vielzahl von im Studium zu erledigenden Arbeiten orientiert sich der Studierende nicht an der Wichtigkeit einer Aufgabe, sondern an seinen Vorlieben – man scheut z.B. das Unbekannte und Unangenehme. Kurz: Das Wichtigste wird nicht zuerst erledigt. Das Eisenhower-Prinzip oder auch Eisenhower-Regel respektive -Methode setzt diese Thematik in das Zentrum ihrer Analyse. Sie geht historisch auf den 34. Präsidenten der Vereinigten Staaten (Dwight D. Eisenhower) zurück, der dieser Methode ihren Namen gab. Der Geschichte nach soll der Präsident seine täglichen Aufgaben schlicht nach einem bestimmten Schema geordnet und abgearbeitet haben: Bei dieser einfachen Methode werden anstehende Aufgaben in Kategorien (A-, B-, C-, D-Kategorie) verteilt, um sich Weiterlesen

Was ist eigentlich Volkswirtschaftslehre?

Menschen wollen ihre Bedürfnisse befriedigen. Über unsere elementaren Bedürfnisse hinaus streben wir nach Sicherheit, nach Zugehörigkeit zu Gruppen und nach Selbstverwirklichung. Nur ein Teil dieser Bedürfnisse sind wirtschaftliche Natur. Und nur diese können durch den Konsum von Waren und Dienstleistungen befriedigt werden. Volkswirte bezeichnen Waren und Dienstleistungen als Güter. Güter lassen sich nach unterschiedlichen Kriterien unterscheiden: Weiterlesen

Wie man ein projektorientiertes Unternehmen entwickelt

Unten dargestellte Abbildung zeigt es deutlich, es handelt es sich beim projektorientierten Unternehmen um den vorläufig letzten Schritt des Entwicklungskontinuums des Projektmanagements. Diese Entwicklung zu einem projektorientierten Unternehmen stellt eine adäquate unternehmerische Antwort auf eine Situation mit sehr hoher Umfeld- und Unternehmensdynamik und einem hohen Anteil von Projekten am Gesamtgeschäft dar. Weiterlesen

Sozialstandards für Arbeitnehmer

Was steckt hinter Social Accounting (SA) 8000?

SA8000 ist ein internationaler Standard mit dem Ziel, Arbeitsbedingungen von Arbeitnehmern zu verbessern. Ins Leben gerufen von der NGO Social Accountability International (SAI) dient er vor allem transnationalen Unternehmen als Mindestanforderung an Sozial- und Arbeitsstandards und ergänzt damit Managementsysteme wie ISO 9000 oder 14000. Weiterlesen

Gold in Euro und in USD

Der Goldpreis, welcher traditionell in USD gehandelt und angegeben wird ist für viele Währungen massgeblich. Denn Gold gilt auch als Währung. Weiterlesen