Die Welt ist bunt

Charta der Vielfalt

In der multikulturellen Weltgesellschaft treffen die Bedürfnisse von Menschen unterschiedlichster ethischer, religiöser, sprachlicher oder geographischer Herkunft aufeinander. Die Globalisierung bringt durch ihre Homogenisierungstendenzen biologische und kulturelle Vielfalt unter Druck. Während erste in Form des Thema Biodiversität noch um Aufmerksamkeit ringt, hat sich kulturelle Vielfalt als nutzbringendes Thema etablieren können.

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Deshalb haben 2006 deutsche Unternehmen die „Charta der Vielfalt“ ins Leben gerufen, der sich bis heute 1.200 Firmen mit insgesamt rund 6 Millionen Beschäftigten angeschlossen haben. Mit ihrer Unterschrift verpflichten sich die Unternehmen, kulturelle Vielfalt anzuerkennen, wertzuschätzen und ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist, und damit Deutschland auch für ausländische Investoren als Standort offener und attraktiver zu machen. „Der systematische Umgang mit diesen Unterschieden verbessert die Fähigkeit Probleme zu lösen, Innovationen hervorzubringen, Kreativität zu erhöhen, aber auch die Bindung von Kunden und Mitarbeitern zu verstärken“, sagt Angela Merkel, Schirmherrin der Initiative.

Dieser Text stammt aus dem Buch Nachhaltigkeit von Iris Pufé – erscheint in Kürze bei UTB: 14,99 € (D), 1. Auflage, 260 Seiten, ISBN 978-3-8252-3667-0

Artikelbild: © Gerd Altmann / pixelio.de

Über den Autor

Jürgen Schechler Dr. Jürgen Schechler ist Programmleiter Wirtschaftswissenschaften. Er leitet das Redaktionsbüro von UVK Lucius in München für die UVK Verlagsgesellschaft mbH.

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