Warum ist Gold im Portfolio ein wichtiger Bestandteil?

In den 1980er Jahren wurde der künstliche und nicht korrekte Mythos geschaffen, mit Gold könnte man kein Geld verdienen. Ja, es sei ein Anlagevehikel für ewig gestrige und wurde als langweilig verschrien. Kein Wunder, denn die Aktienmärkte boomten und es schien fast keine Grenze zu existieren. Die Krisen der letzten Jahre haben viele Anleger nun eines Besseren belehrt. Gold gehört als Sachwertanlage in jedes Depot. Es ist natürlich kein Heilbringer in allen Börsenphasen, jedoch es ist eine Ersatzwährung wenn diese benötigt wird.

Es ist ein haptisches Geldaufbewahrungsinstrument und es ist ein Schutz vor Geldentwertung. Man könnte in diesem Zusammenhang auch sagen, Gold ist etwas, dass man braucht, wie eine Feuerversicherung. Es handelt sich folglich um eine Sicherungsposition, deren erste Aufgabe nicht das erwirtschaften von Renditen sondern das Absichern von Vermögen darstellen soll.  Deshalb sollte es auch als Beimischung und nicht als Klumpeninvestment eingesetzt werden. Neben Aktien und Immobilien/Grundstücken zählt es zu den Sachwertinvestments. Gehen wir weg vom herkömmlichen und auf eine Generation angelegten Portfoliogedanken und lassen unseren Blick auf Familien- und Generationenvermögen gleiten so kennen wir sehr schnell das Gold auch hier ein fundamentaler Grundstein für den Erhalt der Vermögen darstellt. Gold als Ankerwährung, als universales Zahlungsmittel in allen politischen Systemen und in allen Zeiten. Als Zahlungsmittel seit tausenden von Jahren.   Dem ewigen Metall kommt dabei die Funktion des Werterhalts über Generationen zu. Dabei ist es immanent sich von den für unsere schnelllebige Zeit so prägenden Begriffen wie Rendite und Geschwindigkeit abzukoppeln. Heute haben wir oft aus Denkzeit – Reaktionszeit gemacht. Dies ist bei einem Investment in Gold und gerade für Familienvermögen jedoch die komplett falsche Ansatzweise.   Erfahren Sie mehr dazu in: Die Gier nach Gold

 

Artikelbild © Gerd Altmann/pixelio.de

Über den Autor

Michael Bloss Michael Bloss ist Direktor der Commerzbank AG und des Europäischen Instituts für Financial Engineering und Derivateforschung (EIFD). Er lehrt an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, Nürtingen-Geislingen und an der Vancouver Island University, BC.

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