Gold und seine negative Korrelation mit dem US-Dollar

Viele Mythen und Gerüchte ranken sich um den Goldpreis und seine Abhängigkeiten. Eine dieser komplexen Zusammenhänge ist die negative Korrelation mit dem US-Dollar. Diese lässt sich historisch langfristig nachweisen (vgl. Grafik 1; Quelle: Thomson Reuters). In Phasen des Nichtvorhandenseins, wird regelmäßig darüber spekuliert, ob diese nun vorbei sei, es findet jedoch immer wieder eine Rückkehr zu dieser statt.

 

 

Doch woher kommt diese? Für diesen Zusammenhang gibt es einige Faktoren. Der hauptbestimmende Faktor ist bestimmt, dass Gold in der Regel in USD gehandelt wird. Somit ist die Beziehung dieser beiden Währungen zueinander sehr stark. Außerdem gilt Gold als Reservewährung. Gold ist somit nicht nur Edelmetall sondern auch Währung zugleich. Dies ist auch der Grund, warum Gold einen Währungs-ISO-Code (XAU) besitzt.

Lesen Sie mehr dazu in: Die Gier nach Gold

Artikelbild © Rainer Sturm  / pixelio.de

Quelle Korrelationsgrafik: Thomson Reuters

 

Über den Autor

Michael Bloss Michael Bloss ist Direktor der Commerzbank AG und des Europäischen Instituts für Financial Engineering und Derivateforschung (EIFD). Er lehrt an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, Nürtingen-Geislingen und an der Vancouver Island University, BC.

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