Gier nach Gold: Preis steigt noch fünf Jahre

Trotz des hohen Goldpreises gebe es keine Blase beim gelben Metall. Davon ist Michael Bloss, Autor des neuen Buches „Die Gier nach Gold“ überzeugt.

Der Direktor des Europäischen Instituts für Financial Engineering und Derivateforschung hat sich in dem Buch mit dem Mythos des Edelmetalls auseinandergesetzt und kommt zu dem Schluss:„Gold war in fast allen Zeiten ein wertbeständiges Investments.“

Das Bedürfnis nach Wertbeständigkeit sei im Augenblick das Hauptmotiv für die Nachfrage. Dabei seien jedoch altbewährte Korrelationen nicht mehr so ohne weiteres gültig.

„Der Zusammenhang zwischen Dollarkurs und Goldpreis hat sich abgeschwächt, ebenso ist die negative Korrelation zwischen Aktienmarkt und Goldpreis nicht mehr gültig„, hat Bloss festgestellt. Der Zusammenhang zwischen Inflation und Gold sei dagegen weiterhin gültig: „Wenn es zur einer ausgeprägten Inflation kommt, wird der Goldpreis kräftig anziehen.“

Angesichts der Krisenentwicklung sieht er ein gutes Fundament für „weiter steigende Preise – mindestens noch fünf Jahre.“ Gold gehöre darum als „Sachanlage“ in jedes Depot. Er empfiehlt einen Anteil von zehn Prozent.

Das Buch: Die Gier nach Gold 

Das Interview:

 

Quellen:

Artikelbild: Dieter Schütz  / pixelio.de
Interview: Deutsches Anleger Fernsehen (DAF)

Über den Autor

Michael Bloss Michael Bloss ist Direktor der Commerzbank AG und des Europäischen Instituts für Financial Engineering und Derivateforschung (EIFD). Er lehrt an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, Nürtingen-Geislingen und an der Vancouver Island University, BC.

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