Glanzvolle Geschäfte auch in 2013?

625219_original_R_K_by_PDP_pixelio.deWohin wird sich der Goldpreis in 2013 wohl bewegen? Welche Anlageinstrumente werden in diesem Jahr für die Anleger wichtig sein? Welche Trends werden neu aufkommen? Ist die Finanzkrise nun endlich vorbei? Viele Fragen, welche sich Anleger in den vergangen Tagen stellen.

 

Wohin geht der Goldpreis 2013?

Eine Frage, welche wirklich seriös nicht beantwortet werden kann. Es besteht nur die Möglichkeit, Prognosen zu geben. Doch wie bei jeder Prognose ist der Schätzfehler als solcher nicht zu missachten. Dennoch möchte ich es aufgrund ausführlichem Studium der verschiedenen Analystenmeinungen wagen. Aufgrund der immer noch nicht final abgeschlossen Finanzkrise (welche eine neue Qualität bekommen hat) gehe ich nach wie vor davon aus, dass eine substanzwertorientierte Anlage entscheidend sein wird. Daher würde ich auch in 2013 zu physischem Gold als Ankerinvestment raten. Der Goldpreis sollte, unter den Vorbedingungen, dass die Krise sich stabilisiert, jedoch nicht von einem Tag auf den anderen lösen lässt, stabil bleiben und eher etwas zulegen. Die US-Notenbank wird in 2013 ca. 1.020 Milliarden USD zusätzlich drucken (vgl. Wirtschaftswoche Nr. 51). Dies wird den Druck auf Inflation und auf die Sicherungsinstrumente verstärken. Auch die EZB wird an ihrer Politik festhalten. Somit ist auch für Europa das entsprechende Vorzeichen gegeben. China tritt am Markt zusätzlich als Goldkäufer auf. Auch die anderen aufstrebenden Volkswirtschaften wie Brasilien und Saudi Arabien werden als Käufer weiter auftreten. Das Angebot wird somit knapper. Die mittlerweile sehr beliebten physisch unterlegten ETF’s auf Gold werden tendenziell auch eher weiter kaufen müssen, da diese Liquiditätszuflüsse haben.

Welche Anlageinstrumente sind in 2013 für die Anleger wichtig?

Es bleibt bei den Sachwertinvestments. Nur was wirklich mit Substanz unterlegt ist wird dabei siegen. Somit sind neben physischem Gold, Grundstücken und Immobilien auch die Aktie nicht aus dem Blick zu verlieren. Die Aktie ist eine Unternehmensbeteiligung. Ja, diese unterliegt einer höheren Volatilität, aber dennoch besteht diese (bei Substanzinhalt) auch nach den schwierigen Zeiten weiter fort.

Welche Trends wird es geben?

Die Trends werden bestimmt von der wirtschaftlichen und politischen Situation. In 2013 werden wir auch hier viele Überraschungen erleben. Gerade durch den Wahlkampf in Deutschland kann man hier auf eine große Auswahl von Nachrichten gespannt sein. So ist es gut vorstellbar, dass das Bild der maßgeblichen Indices etwas verzerrt wird.

Ist die Finanzkrise endlich vorbei?

Ich würde hier gerne mit einem ja antworten, es geht leider jedoch nicht. Die Krise hat sich jedoch nochmals verändert. Die Maßnahmen scheinen auch zu greifen. Daher ist es abzuwarten, welches Bild die Krise und im Jahr 2013 zeigt. Es wird different zu den bereits gesehenen sein.

Fazit:


Das (Börsen-)Jahr 2013 wird viel spannendes und Neues für uns bereit halten. Dabei ist die Aufstellung der Investments für den Anleger von großer Wichtigkeit. Lege nicht alle Eier in einen Korb – ein vielzitiertes Sprichwort, wenn es um Diversifikation geht, kommt der Sache hier im Grundsatz am deutlichsten nach. Substanzwerte sind hier nach wie vor die entscheidenden Werttreiber bzw. Substanzanker.

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Quellen:

  • Artikelbild: PDP  / pixelio.de
  • Film: EIFD

Über den Autor

Michael Bloss Michael Bloss ist Direktor der Commerzbank AG und des Europäischen Instituts für Financial Engineering und Derivateforschung (EIFD). Er lehrt an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, Nürtingen-Geislingen und an der Vancouver Island University, BC.

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