Die chinesischen Hausfrauen und das Gold

639000_original_R_by_Michael Raab_pixelio.deEs klingt schon etwas befremdlich, aber die Vorstellung, dass chinesische Hausfragen, welche nach Aussagen von China-Experten das Vermögen verwalten, den Goldpreis bewegen können, ist schon interessant. 

Doch fassen wir das Thema etwas weiter. Die erste große Fragestellung ist doch, kann eine kleine Gruppe von Investoren einen Preis und damit einen ganzen Markt bewegen? Antwort: Ja. Schon mehrfach konnten wir dies erleben.

Die Grundsätzlichkeit dieser Annahme liegt jedoch tiefer begründet. Denn auch eine vorerst unscheinbar geltende Gruppe kann sehr schnell eine hohe Bedeutung zukommen. So sind zum Beispiel die Privatkunden bei Banken in Deutschland in Summe mit deutlich mehr Liquidität ausgestattet, als dies zum Beispiel die Institutionellen Investoren sind. Da jedoch die Privatkunden nicht konsequent gleiche Strategien verfolgen und durch die asymetrische Informationsverteilung kommt dies nicht in jeder Marktlage zum Tragen.

Wollen Sie mehr über Gold und die Hintergründe wissen? Lesen Sie nach in DIE GIER NACH GOLD

 

Quellen: Artikelbild: Michael Raab  / pixelio.de Film: UVK/MB

 

 

Über den Autor

Michael Bloss Michael Bloss ist Direktor der Commerzbank AG und des Europäischen Instituts für Financial Engineering und Derivateforschung (EIFD). Er lehrt an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, Nürtingen-Geislingen und an der Vancouver Island University, BC.

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