Die Führerscheinprüfung: gezielte Vorbereitung

verkehrsschilderFür das Lernen auf die Führerscheinprüfung ist es gut verschiedene Medien zu benutzen, da dadurch möglichst viele Sinne angesprochen werden. Dies erleichtert dem Gehirn das Lernen und Behalten. Der theoretische Unterricht in der Fahrschule und die einzelnen Fahrstunden sind wertvolle Grundlagen. Doch die Teilnahme allein genügt nicht. Zu Hause oder auch an jedem anderen, ruhigen Ort muss das neue Wissen dem Gehirn immer wieder angeboten werden. Für dieses eigentliche Lernen können Online-Tools und Apps sehr hilfreich sein, denn damit können Sie jederzeit neue Inhalte lernen oder altes Wissen überprüfen und auffrischen.

Die Theorie lernen

1. Online-Trainingstool
Viele Fahrschulen benutzen im Theorieunterricht als Grundlage das kostenpflichtige Online-Trainingstool „Fahren Lernen Max“ aus dem Verlag Heinrich Vogel. Dazu gehört auch noch ein begleitendes Handbuch. Mit dem Programm lernen Sie von einer leichten, mittleren und schweren Stufe hin zur Stufe 4, der Prüfungssimulation. Sie bekommen eine Rückmeldung zu Ihrem Lernfortschritt bis hin zu der Beurteilung Ihrer Prüfungsreife. In einer Lernbox können Sie gezielt die falsch beantworteten Fragen wiederholen. Außerdem ist die Vor- und Nachbereitung der Fahrstunden möglich.

2. Apps
Kostenlos, allerdings nur für seine AutoclubMitglieder, bietet der ADAC die App „ADACFührerschein“ an. Es gibt Versionen für Android und iOS und ist damit auf allen Geräten synchronisierbar. Damit haben Sie Ihren aktuellen Lernfortschritt immer dabei. Tatsächlich kostenlos für Android ist die App „Prüfungsquiz jungesfahren“ vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat. Andere kostenlose Apps sind mit Werbung versehen. Wer darüber hinwegsehen kann, ist damit sicher auch gut versorgt. Achten Sie darauf, dass Updates immer den aktuellen Stand der Prüfungsfragen garantieren.

3. Computerprogramm
Auf www.fahrerlaubnis.tuevdekra.de/quiz.php können Sie kostenlos eine echte Prüfung durchspielen, aber vor allem auch die Benutzung des Programms mit dem „Einführungsprogramm“ kennenlernen. Dazu gehört beispielsweise, was Sie wo anklicken müssen und wie Sie einzelne Befehle benutzen. Sie erfahren so schon im Vorfeld, dass das Programm Ihnen zeigen wird, wie viele Fragen noch unbeantwortet sind. Und am Schluss zeigt Ihnen diese Demoversion natürlich auch, wie man die Prüfung endgültig abgibt. Dabei werden Sie nämlich zur Sicherheit gefragt werden, ob Sie wirklich abgeben wollen. So können Sie sich mit der Prüfung am PC vertraut machen und dann auch gleich eine Prüfung mal ablegen, inklusive Ergebnis. Wenn Sie den technischen Teil kennen, können Sie sich in der Prüfung mehr auf das Inhaltliche und auf die Beantwortung der Fragen konzentrieren.

Die Fahrpraxis üben

1. Fahrsimulator in Ihrer Fahrschule
Es könnte ein Auswahlkriterium bei der Suche nach der passenden Fahrschule sein, ob diese einen Fahrsimulator hat. Dieser wurde übrigens vom selben Verlag entwickelt, wie das beschriebene OnlineTool und heißt entsprechend „VogelSimulator“. Der Simulator besteht aus einem verstellbaren Sitz und drei Bildschirmen, so dass Sie den Eindruck einer echten Autofahrt bekommen. Sie können ohne Druck und Beobachtung für sich allein üben. Dies ist ein zusätzlicher Service einer Fahrschule und natürlich kostenpflichtig. Für sehr Ängstliche kann es einen Anfang ermöglichen, um nicht gleich auf der Straße mit einem echten Auto zu beginnen.

Sie haben Angst vor der Führerscheinprüfung oder dem Wiedereinstieg nach Jahren ohne Fahrpraxis? Der Ratgeber Ohne Angst am Steuer von Holfer Walther gibt Ihnen eine einfache Methode an die Hand, mit der Sie die Angst vor der Prüfung und dem Autofahren leicht in den Griff bekommen.

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Über den Autor

Susanne Engstle Susanne Engstle ist für die Marketing- und Presse-Arbeit des UVK Verlagsgs in München zuständig.

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