Was ist Gesundheit und was verstehen wir gesellschaftlich darunter?

Die sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Bedeutungen von Gesundheit und Krankheit ist ein zentraler Gegenstand der Soziologie. Thomas Hehlmann, Henning Schmidt-Semisch und Friedrich Schorb zeigen in ihrem Buch Soziologie der Gesundheit auf, warum Gesundheit heute eine so große Rolle spielt und welche Ängste, Wünsche, Interessen und Machtverhältnisse hinter dem Bedeutungsgewinn von Gesundheit stehen.


Die Autoren skizzieren, wie Gesundheit zur Wissenschaft wurde und wie soziale und gesundheitliche Ungleichheit zusammenhängen. Sie legen dar, welche Folgen es hat, wenn immer mehr Phänomene zu Krankheiten erklärt werden und wenn die Frage „gesund oder ungesund“ zur moralischen Leitfrage wird. Darüber hinaus
beschreiben sie, welche Auswirkungen Normen und Werte auf unser Verständnis von Gesundheit haben und wie unsere Vorstellung von Zweigeschlechtlichkeit die Wahrnehmung von Gesundheit und Körperempfinden beeinflusst.

Das Lehrbuch richtet sich an Studierende der Gesundheitswissenschaften und Public Health sowie der Medizin und der Soziologie. Es ist auch für Interessierte eine spannende Lektüre.

Die Autoren
Dr. Thomas Hehlmann ist Lektor an der Universität Bremen, Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch lehrt dort am Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften. Dr. Friedrich Schorb ist dort Wissenschaftlicher Mitarbeiter.

 

Sie haben Interesse an einem Rezensionsexemplar? Bitte wenden Sie sich an Susanne Engstle.

 

 

Thomas Hehlmann, Henning Schmidt-Semisch, Friedrich Schorb
Soziologie der Gesundheit

1. Auflage 2018
288 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-8252-4741-6
€ (D) 27,99
ET August 2018

Über den Autor

Susanne Engstle Susanne Engstle ist für die Marketing- und Presse-Arbeit des UVK Verlags in München zuständig.

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