Wissens-Check Behavioral Finance

Zum Buch Behavioral Finance wird nun im UTB ein Wissens-Check auf Excel-Basis angeboten: 240 interaktive Wissensfragen.

Der Wissens-Check überprüft den Leistungsstand zu Behavioral Finance und Weiterlesen

Der Investor im Wandel der Zeit

Die Ökonomie baute ihre Fundamente mehr als zwei Jahrhunderte lang auf das Verhalten des Homo Oeconomicus. Das im Jahre 1776 von Adam Smith veröffentlichte Werk „Der Wohlstand der Nationen“ legte nicht nur den Grundstein für eine neue Wissenschaft, sondern entwarf zugleich das Bild des „erwünschten“ Marktteilnehmers im Form des vielzitierten Homo Oeconomicus.

Die Konzepte und Modelle der Wirtschaftstheorien, Managementmethoden und Führungsprinzipien basieren in vielen Bereichen weiterhin auf der Prämisse, dass sich der Mensch tatsächlich so verhält, wie Weiterlesen

Behavioral Finance – längst reif für die Lehre

Die verhaltenswissenschaftliche Forschung hat in den letzten 30 Jahren zahlreiche Ergebnisse hervorgebracht, wonach wir uns auch bei Finanzentscheidungen anstatt von streng rationalen Beweggründen vielmehr von unseren Emotionen oder vereinfachenden Faustregeln leiten lassen. Daniel Kahneman, einer der bekanntesten Forscher auf dem Gebiet der Behavioral Finance, erhielt den Nobelpreis für seine Erkenntnisse über Finanzentscheidungen unter Unsicherheit. Und es zeigte sich mit Hilfe von Kernspintomographen, dass bei Finanzentscheidungen oftmals das Kleinhirn der aktivste Teil des Gehirns ist – dieses verbindet uns evolutionsgeschichtlich z.B. mit den Reptilien. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass unser Gehirn gelegentlich Abkürzungen in Kauf nimmt, um schneller eine Entscheidung fällen zu können.

Das neue Googlebuch
Die Behavioral Finance basiert auf der Erkenntnis, dass die Markteilnehmer aufgrund psychischer, mentaler und neuronaler Beschränkungen nur zu einem begrenzt rationalen Verhalten gemessen an der Erwartungsnutzentheorie fähig sind. Weiterlesen